Claudia Breitfeld

Und die Schülerinnen der St. Ursula Schule

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Kunstleerer Raum – Auftritt des Chores der St.-Ursula-Schule

zum 15.11.2023

 

Kubus umrunden, in Gruppen (5) rein, stehen, sprechen, wieder raus in Kreis

Buchstabieren: K-U-N-S-T

(Textauszüge von Paul Klee, Helmut Lachenmann, Friedrich Schiller)

Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern Kunst macht sichtbar

(alle wiederholen:)                      Kunst macht sichtbar

Kunst ist Ausdruck unserer Reflexionsfähigkeit, unserer ästhetischen Abenteuerbereitschaft.             Reflexionsfähigkeit, Abenteuerbereitschaft

(nächste Gruppe:) Ohne die Impulse der Kunst würde eine Gesellschaft verdörren.

(nächste Gruppe:) Die Kunst ist frei und nicht abhängig von der Zustimmung der Mehrheit.

Kunst ist eine Tochter der Freiheit.    Freiheit              

Kunstfreiheit ist ein wertvolles Lebenselixier der Demokratie.  Demokratie                 

Buchstabieren: G-E-S-E-T-Z-E

 (aus GG Art.3, alle im Kreis)

Niemand darf / Wegen seines Geschlechts, / Seiner Abstammung, / seiner Rasse / Seiner Sprache / Seiner Heimat und Herkunft / Seines Glaubens /

Seiner religiösen oder politischen Anschauungen / Oder seiner sexuellen Orientierung / Benachteiligt oder bevorzugt werden.

(aus GG Art.1)

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Recht geboren

Sie sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

 

(An Pfeiler in vier Gruppen, Auszüge aus den UN-Menschrechtskonventionen:)

[Artikel 17] Jeder Mensch hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit.

[Artikel 9] Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.

[Artikel 3] Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung.

[Artikel 1] Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Solidarität begegnen.          Solidarität (5x wiederholen, alle in den Kubus rein)

 

Singen, im Kreis: Brecht/Eisler: Solidaritätslied

 

Sprechen: Gebete verändern nicht die Welt.

Buchstabieren: G-E-B-E-T-E

Aber Gebete verändern die Menschen.

Menschen verändern die Welt. Dazu müssen wir uns versöhnen.

 

Singen: Jidd. Versöhnungslied: Lomir sich iberbetn

 

(Im Kreis um Kubus, nach Udo Lindenberg:)

Komm, wir ziehen in den Frieden

Wir sind mehr als du glaubst

Jetzt stehen wir auf

Wir lassen die Welt nicht untergehen

Komm, wir ziehen in den Frieden.

 

Singen: Nach Nelson Mandela: It always seems impossible, until it´s done

 

(Stehen, in 2 Gruppen, nach Mahatma Gandhi:)

Es gibt keinen Weg zum Frieden / denn Frieden ist der Weg /

Der Frieden kommt nicht von Gott, Allah oder Buddha /

Sondern er muss von den Menschen geschaffen werden.

 

Singen: Mary Donnelli, If I would have one wish come true

 

Einzelsprecherinnen im Kubus, nach John Lennon:

All we are saying is give peace chance

All we are saying is give peace chance

Ev´rybody´s talking ´bout This-ism, that-ism, is-m, is-m

All we are saying is give peace chance

All we are saying is give peace chance

Ev´rybody´s talking ´bout Ministers, sinisters, banisters and canisters

All we are saying is give peace chance

All we are saying is give peace chance

Ev´rybody´s talking ´bout Revolution, evolution, flagellation, regulation, integrations, meditations, United Nations, congratulations

All we are saying is give peace chance

All we are saying is give peace chance

 

(Segens-Gebet aus Indien:)

Möge der, welcher unser Vater für die Christen ist,

Jahwe für die Juden,

Allah für die Muslime

Brahma für die Hindus,

möge dieses allwissende Wesen,

das wir als Gott anerkennen,

den Menschen den Frieden geben

und unsere Herzen in einer geistigen Geschwisterschaft vereinen.

Gott segne und bewahre alle Menschen in ihrer Sehnsucht nach Frieden.

 



































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